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TANZ_NETZWERK /
RESIDENZEN

tanz_netzwerk_bremen PROFESSIONAL schreibt im Jahr 2022 mehrere Residenzen in unterschiedlichen Produktionsstätten Bremens aus. Für die ausgeschriebenen Zeitperioden können Tanzschaffende die Räume zum Experimentieren und Erarbeiten neuer Projektvorhaben ergebnisoffen nutzen. 

Die Ausschreibung richtet sich an professionelle Akteur:innen der Bereiche Tanz und Choreographie aus Bremen und dem gesamten Bundesgebiet. Mindestens die Hälfte der Residenzen ist für Tanzschaffende aus Bremen vorgesehen. 
Besonderes Interesse gilt der Zusammenarbeit von Bremer und nicht-Bremer Tanzschaffenden. Die Projektkoordinatorinnen unterstützen die Resident:innen aktiv bei Vernetzungsvorhaben und können auf Nachfrage Kontakte zu möglichen Kooperationspartner:innen herstellen. Daher werden Bewerbungen mit Kooperationsvorhaben besonders berücksichtigt.

Es können sich Einzelkünstler:innen und Gruppen von max. 4 Personen bewerben. 
Zur Förderung des Austauschs mit der lokalen freien Tanzszene bieten die ausgewählten Resident:innen ein frei wählbares Workshopformat an. 
Für die Resident:innen besteht die Möglichkeit, sich während ihres Arbeitsprozesses projektbezogen und bedarfsorientiert von Mentor:innen begleiten zu lassen.

Die Residenzen werden von der Jury, bestehend aus Elisabeth Krefta, Sebastian Matthias und Mable Preach, vergeben.
Die Jury
Elisabeth Krefta
Elisabeth Krefta ist seit 2018 Teil des Programmteams in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden. Zuvor war sie als freie Produktionsleiterin tätig, arbeitete bei verschiedenen Theater- und Performancefestivals und war mit der Produktion Situation Rooms von Rimini Protokoll auf Tour. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und realisiert seither mit ihren Kolleg:innen Christoph Bovermann und Katrin Ebmeier Audiowalks.
Foto: Stefan Floss



Sebastian Matthias
Sebastian Matthias ist Choreograf und Tanzwissenschaftler. Von 2019 bis 2021 war er Post-Doc beim Forschungsprojekt „Participatory Art BasedResearch“ an der HafenCity Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit K3| Tanzplan Hamburg, wo er über TikTok forschte. Außerdem arbeitet er international an freien Produktionshäusern wie dem tanzhaus nrw und durch die Förderung Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes eng mit der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden und dem Theater Basel bis 2022 zusammen. Er studierte Tanz an der Juilliard School in New York und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 2018 promovierte er über Gefühlten Groove – Kollektivität zwischen Dancefloor und Bühne.
Foto: Jörg Letz

Mable Preach
Mable Preach ist seit vielen Jahren in der Hamburger Kunstszene präsent – als Regisseurin bzw. Choreografin, als Kuratorin und Netzwerkerin. Sie ist Initiatorin des Festivals für urbane BIPoC-Jugendkultur FORMATION**NOW und Leiterin des Kultur- und Jugendvereins Lukulule. Zuletzt hat sie ihre Regiearbeit EMB*RACE YOUR CROWN** im Rahmen der Spielzeiteröffnung auf Kampnagel gezeigt. In ihrer Arbeit setzt sie sich kritisch mit Rassismus und (Neo-)Kolonialismus auseinander, fördert Empowerment und produziert alternative Bilder und Erzählungen zum weißen Mainstream.


Ausgeschriebene Residenzen #4 #5 #6


Folgende Residenzen mit der Bewerbungsfrist am 29.05.2022 (23:59 Uhr) sind aktuell ausgeschrieben. In der Schwankhalle Bremen gibt es die Möglichkeit, sich auf einen oder auf beide Projektzeiträume zu bewerben. Das Anmeldeportal befindet sich am Ende der Seite.

Open Call:                                    Download Deutsch   Download Englisch

Teilnahmevoraussetzungen: Download Deutsch   Download Englisch 

Ausfüllhilfe:                              Download Deutsch  Download Englisch

theaterSCHLACHTHOFstudio (Probebühne Ladestraße): 13.08. - 24.08.2022
●  Studiogröße: ca. 80qm
●  Tanzboden und Tanzstange vorhanden
●  Spiegel
●  PA-Anlage, Lichtanlage, Nebelmaschine
●  Kühlschrank, Wasserkocher, Kaffeemaschine
●  Der Raum ist komplett verdunkelbar
●  Der Raum ist barrierefrei
Schwankhalle Bremen (Probebühne): 03.10. - 16.10.2022
●  Maße: 6,7m Breite, 3,25m Höhe, 14,3m Tiefe
●  Glatter Holzboden – im Teilbereich mit schwarzem Tanzboden (etwa 10m Tiefe)
●  Tonpult, Lautsprecher
●  Scheinwerfer und Dimmer mit Lichtpult
●  Sofa, Tisch und Stühle vorhanden, können bei Bedarf ergänzt oder reduziert werden
●  Abdunkelung des Raumes bedingt möglich
●  Garderoben und Küche nach Absprache nutzbar
●  WLAN
●  Hinweis: Der Raum befindet sich im 2.OG und ist nicht barrierefrei zugänglich
Schwankhalle Bremen (Alter Saal): 05.12. - 15.12.2022
●  Maße: 10m Breite, 3,8m Höhe, 12m Tiefe
●  Glatter, schwarzer Holzboden, leicht schwingend. Tanzboden nach Bedarf in Schwarz und Weiß vorhanden
●  Lichttechnik: Mischpult, Versätze, Dimmer, Scheinwerfer
●  Tontechnik: Mischpult, PA-Anlage
●  Garderoben und Küche nach Absprache nutzbar
●  WLAN
●  Barrierefreiheit weitestgehend gewährleistet (Tribüne/Technikplatz nicht)
Schwankhalle Bremen (Probebühne und Alter Saal): 03.10. - 16.10.2022 und 05.12. - 15.12.2022
●  siehe Angaben oben
Theater Bremen (Probebühne): 21.11. - 17.12.2022
●  Raumgröße: ca. 60qm Arbeitsfläche
●  Tanzboden vorhanden
●  Tonanlage, kleine Lichtanlage
●  WLAN
●  Umkleide, Dusche
●  Hinweis: der Raum ist nicht barrierefrei

Das erwartet die Resident:innen:


●  Honorar in Höhe von max. 3.000 € pro Person / Monat brutto
    (Berechnungsgrundlage ist die Dauer der jeweiligen Residenz)
●  Kostenerstattung für Unterkunft und einmalige An- und Abreise (für Nicht-
    Bremer:innen)
●  Begleitung durch ein projektbezogenes Mentoring
●  Kostenfreie Nutzung des Residenzortes inkl. vorhandener technischer 
    Ausstattung
●  Möglichkeit der Präsentation von Arbeitsergebnissen in einem öffentlichen oder informellen
    Rahmen (variiert je nach Ort und Residenz)
●  Austausch mit lokalen Künstler:innen und Partner:innen aus Bremen
●  Support durch das Team vom tanz_netzwerk_bremen PROFESSIONAL
    in den Bereichen Organisation, Administration und Öffentlichkeitsarbeit
●  Access-Anforderungen (Barrierefreiheit) und Care Bedarfe werden im Rahmen der Möglichkeiten
    berücksichtigt und unterstützt


Die Auswahl erfolgt ausschließlich auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen.


Bei Fragen hilft das Team vom tanz_netzwerk_bremen PROFESSIONAL unter 0421/69 68 0431 oder per Mail an tanznetzwerk@lafdk-bremen.de gerne weiter.

! ! Aufgrund der nach wie vor dynamischen COVID-19 Lage behalten wir uns vor, die Bedingungen einer Residenz in Rücksprache mit den Bewerber:innen ggf. anzupassen  !  !



Bereits vergebene Residenzen:

tanzbar_bremen (Häschenstraße): 30.05. - 26.06.2022
"BEcunting"

Black Pearl de Almeida Lima, Mandhla Ndubiwa und Pascal Schmidt


Die drei Protagonist:innen Black Pearl de Almeida Lima, Mandhla Ndubiwa und Pascal Schmidt begeben sich mit Mitteln der Bewegungs- und Performancekunst auf eine Selbsterkundungsreise.
Als Künstler:innen der intersektionalen Diaspora dekolonisieren sie Weiße Narrative klassischer Bewegungsformen. Dabei vereinen sie Ballett, Contemporary Dance, traditionelle Tänze, Ballroom Culture und Gesang zu einer transkulturellen Performance. Sie lassen sich von Erfahrungen ihrer queeren Biografien leiten, stärken ihre innere Stimme, umarmen die Schönheit ihrer Individualität und trotzen einer heteronormativ geprägten Gesellschaft.

Workshop mit theoretischem Input: 13. Juni 2022, 10-13 Uhr



















© Gabriela Valdespino


Black Pearl de Almeida Lima (BRA) ist eine multidisziplinäre afro-lateinamerikanische Trans-Künstlerin. Sie hat ihren Master of Arts an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim absolviert und ist in verschiedenen Kunstinstitutionen und renommierten Tanzkompanien in Deutschland aufgetreten. Seit 2020 ist sie Teil der deutschen Ballroom Szene und derzeit Mitglied des Iconic House of Saint Laurent Europe und Kiki House of Solar, in den Kategorien; Runway. Ausgehend von der Idee des Körpers als künstlerische und politische Plattform, setzt sich Black Pearl mit der (Un-)Sichtbarkeit von Transidentitäten auseinander.






















© Gabriela Valdespino

Die transfeminine, gender-nonkonforme Sängerin und Performerin Mandhla Ndubiwa (ZWE) verschränkt experimentelle R&B- und Soul-Musik und visuelle Projektionen mit performativem Tanz. Ihre Musik erzählt von Herausforderungen, mit denen Trans*-, Enby- und Femme*-Migrant:innen in Bezug auf Liebe, Identität, Geschlecht und Akzeptanz im Alltag konfrontiert sind.
Als politische und soziale Aktivistin ist sie Teil des BIPoC-Kollektivs DEMASK, das sich für die Etablierung von Safer Spaces für QT (Queer, Trans) BIPoC in Köln und Umgebung engagiert. Sie studiert außerdem Design an der Hochschule Rhein-Waal und arbeitet mit visueller Medienkunst.























© Gabriela Valdespino

Pascal Schmidt (NPL/DE) hat 2014 den Bachelor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim mit einem Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung absolviert. Bis 2020 war Pascal Schmidt Tänzer:in, Workshopleiter:in und Choreograf:in am Bundesjugendballet von John Neumeier (Hamburg). Seitdem arbeitet Pascal Schmidt an eigenen Projekten und ist im künstlerischen und organisatorischen Bereich für das Künstler:innen-Kolletiv “BIPOC queer HH” sowie als Leiter:in und Sprecher:in des Hamburger Kollektivs “House of Brownies” tätig.
Schaulust: 01.08. - 28.08.2022
”När fysisk beröring och närhet limiteras” (In physical touch and proximity)

Matilda Bjärum, Elia Patrizi und Lotta Sandborgh


















Wie entsteht das Gefühl der Zusammengehörigkeit in einer modernen Gesellschaft?
In Form einer "Group Movement" erkunden drei Tänzer:innen Muster und Rhythmen, um ein Gefühl der Zusammengehörigkeit (aus dem Schwedischen: gemenskap) zu schaffen. Ist es möglich, Körpersprache dahingehend auszubauen, dass Menschen die Absicht anderer verstehen können, ohne dabei auf verbale Sprache zurückzugreifen? Mit diesem Ansatz geht das Tanzkollektiv der Frage nach, was das Gefühl von Verbundenheit erzeugt und wie dieses Gefühl gemeinsam mit dem Publikum choreografisch umgesetzt werden kann.
Wodurch fühlen wir uns weniger oder mehr mit den Menschen um uns herum verbunden? Welche Rolle spielt der Einsatz von Körpersprache dabei? In westlichen Gesellschaften wird die körperliche Verbindung im heutigen Alltag tendenziell vernachlässigt – zum Beispiel aufgrund technologischer Entwicklungen. Lässt sich die Bedeutung von physischem Erleben einem Publikum vermitteln?
Durch tägliches Üben, Improvisationen und spielerische Interventionen nähern sich die drei Tänzer:innen diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.
theaterkontor Bremen: 01.09. - 30.09.2022
"A room for us"

Von Neus Ledesma Vidal

Mit Leila Bakhtali, Lilly Bosse, Sina Buttmann, Cristina Commisso, Neus Ledesma Vidal, Miriam Röder, Magali Sander Fett und Gabriela Valdespino
Sir Lawrence Alma-Tadema: The Women of Amphissa (1887)

A room for us ist ein Forschungslabor für ein reines Frauenprojekt. Anstatt vom Körper auszugehen, werden wir uns zunächst Zeit nehmen, um uns kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam über unsere weibliche Existenz zu reflektieren. In diesem sicheren Space werden wir unsere Biografien enträtseln und vergleichen, um unsere Individualität innerhalb des Kollektivs zu erkennen. Wir sind acht Künstlerinnen, die einen Raum besetzen, um zu schreiben, zu diskutieren und uns mit Themen wie Lust, Wünsche, die Absurdität der weiblichen Existenz, das Älterwerden, Unabhängigkeit oder Freiheit auseinanderzusetzen. Wir werden das Anderssein als Ausgangspunkt für eine Bewegungs- und Klangforschung nutzen, um unsere gemeinsame Sprache und unseren choreografischen Code zu finden.

‘As the embodiment of ideological constellations, the production of space and the decisions we make for its organisation are ultimately articulations about ‘us’ and reciprocally, how a ‘we’ can be articulated.’ Laboria Cubiniks



 








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Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz und dem Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen.

 
 
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