COVID-19


Stand 31.03.2020

Alle wichtigen Links zur Soforthilfe für Künstler*innen und Kleinstunternehmen in Bremen und Bremerhaven auf einen Blick:

> Der Senator für Kultur – Soforthilfeprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

> Corona-Soforthilfeprogramm des Landes Bremen

> Task Force der BAB Förderbank (Bremen)

> BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung

> Handelskammer Bremen

> Die Künstlersozialkasse – aktuelle Hinweise zu den Folgen der Corona-Pandemie

> Nachtkritik „Coronavirus – was Theaterschaffende in Deutschland wissen müssen“

 


Coronavirus – was Theaterschaffende in Deutschland wissen müssen

Corona-Soforthilfe-Programm des Landes Bremen 

Unterstützung des Landes Bremen für Solo-Künstler*innen, Freiberufler*innen und Kleinstunternehmer*innen

Im Rahmen eines von der Senatorin für Wirtschaft neu aufgelegten Förderprogramms können Selbständige, Freiberufler*innen und Unternehmen in Bremen und Bremerhaven, die durch die Auswirkungen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, Soforthilfen von bis zu 5.000 Euro im vereinfachten Verfahren und bei besonderem Bedarf bis 20.000 Euro als nicht rückzahlbaren Zuschusserhalten.

Wie und wo kann ich Hilfe beantragen?

Hilfe kann über das Formular zur Beantragung von Soforthilfen für durch die Corona-Krise in Not geratene Künstler*innen, Freiberufler*innen und Kleinstunternehmer*innen (weniger als 10 Angestellte, weniger als 2 Mio. Jahresumsatz) beantragt werden. Die Beantragung der Soforthilfe erfolgt nach Möglichkeit online über diesen Link:

www.bremen-innovativ.de/wp-content/uploads/2020/03/Antrag-BAB-Corona-Soforthilfe-Programm_v1.pdf

Wichtig ist, dass Ihr im Antrag euren Status als professionelle*r Künstler*in, Solo-Selbständige*r bzw. Kleinstunternehmer*in angebt.

Wer bearbeitet meinen Antrag?

Für Bremen: 

Task Force BAB: zuschuss@bab-bremen.de

Für Bremerhaven:

Task Force der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH: coronahilfszuschuss@bis-bremerhaven.de

Die zuständigen Stellen versichern, dass allen Unternehmen in ihrer Situation geholfen werden kann. Jede Person, die einen Antrag stellt, unabhängig davon, ob das heute, morgen oder in den nächsten Wochen geschieht, bekommt die ihr zustehenden Mittel.

Auch wenn in den letzten Tagen die Kapazitäten der zuständigen Stellen aufgestockt wurden und das Antragsverfahren so schlank wie möglich gestaltet ist, bitten die zuständigen Stellen um Geduld und Rücksichtnahme, wenn die Bearbeitung der Anträge ein paar Tage Zeit in Anspruch nehmen oder die Hotline besetzt sein sollte.

An wen richte ich Fragen?

Um die Telefone nicht zu überlasten, wendet Euch nach Möglichkeit bitte zuerst per E-Mail an: Task Force BAB Bremen: mail@bab-bremen.de

Nur bei direktem Gesprächsbedarf wendet ihr euch telefonisch an:

Task Force BAB Bremen: (0421) 9600 40 

 

Corona-Soforthilfe-Programm des Bundes (Stand 23.3.2020)

Ergänzend zu den Hilfsprogrammen der Länder gibt es die Möglichkeit, das Soforthilfe-Programm des Bundes in Anspruch zu nehmen:

Kleine Unternehmen und Selbständige sollen infolge der Corona-Krise Soforthilfen in Höhe von bis zu 15.000 Euro erhalten. Dabei handelt es sich um Finanzhilfen, nicht um Kredite. Dies geht aus dem Gesetzesentwurf „Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen und Selbständige hervor“, der am Montag, den 23.03.2020, vom Bundeskabinett beschlossen werden soll.

Die finanziellen Hilfen können Unternehmen mit „bis zu zehn Beschäftigten“ in Anspruch nehmen, die infolge von Corona nach dem 11. März einen Schadenseintritt erlitten haben, heißt es im Gesetz. Eine Einmalzahlung in Höhe von 9.000 Euro für drei Monate sollen Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) bekommen. Bis zu 15.000 Euro für drei Monate sollen Firmen mit bis zu zehn Vollzeit-Beschäftigtenerhalten.

Sofern der/die Vermieter*in die Miete reduziert, kann der gegebenenfalls nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden. Das Programmvolumen beläuft sich auf bis zu 50 Milliarden Euro bei maximaler Ausschöpfung von drei Millionen Selbständigen und der maximalen Ausschöpfungsdauer.

Die Abwicklung der Hilfen des Bundes erfolgt voraussichtlich über die Länder, in Bremen über:

Task Force der BAB Förderbank

www.bab-bremen.de/wachsen/beratung/Task Force.html.

> weitere Infos dazu folgen!

 

Soforthilfe der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger

Die Beschäftigten im Kulturbereich werden im Augenblick von der Corona-Krise besonders getroffen. Das gilt umso mehr, da staatliche Nothilfe-Maßnahmen vorläufig noch nicht mehr als Ankündigungen sind. Die GDBA stellt deshalb als Soforthilfe 50.000 Euro zur Verfügung. Dieses Geld stammt aus dem Helene Achterberg-Hewelcke-Hilfsfonds.

Die Schauspielerin hatte der GDBA ihr Vermögen hinterlassen, um damit unverschuldet in Not geratene Theaterschaffende zu unterstützen. Die GDBA als die gewerkschaftliche Organisation der Bühnenangehörigen, in der Mitglieder des künstlerischen und künstlerisch-technischen Bereichs der Theater bundesweit organisiert sind, sieht sich zu dieser Aktion der Solidarität verpflichtet und möchte unbürokratisch helfen.

Weitere Informationen findet ihr hier:

https://www.buehnengenossenschaft.de/pressemitteilung-corona-genossenschaft-deutscher-buehnen-angehoeriger-leistet-sofortnothilfe

 

Weitere Adressen, die Informationen und Beratung bieten:

CORONA-INFO-TICKER FÜR UNTERNEHMEN IN BREMEN

Laufend aktualisierte Infos für Selbständige und Unternehmen in Bremen:

www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen

VERDI : Infos für Solo-Selbständige

Um uns Selbständige in der aktuellen Situation zu unterstützen, hat das ver.di-Referat Selbständige jetzt auf der Seite ein FAQ zu Handlungsmöglichkeiten für Selbständige in Corona- (und damit auftragslosen) Zeiten zusammengestellt:

www.selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool

Dort findet Ihr tiefergehende, sehr hilfreiche Informationen zu allen Fragen und Themen, die in der aktuellen Situation für uns Selbständige akut sind – von finanziellen Hilfen, über Aussetzung von Steuer- und Sozialabgaben bis hin zum Vertragsrecht und anderes mehr.

Alle Informationen sind gut verlinkt, so gelangt ihr schnell an wichtige weitere Informationen und auch an Antragsunterlagen.

Die im Regelfall hinter einer (für Nicht-Mitglieder zu zahlenden) Paywall befindlichen Detailtexte des „Ratgebers Selbständige“ haben wir jetzt für alle freigeschaltet. Alle Informationen sind also auch für Nicht-Mitglieder von ver.di zugänglich. Die Seite wird permanent aktualisiert, ein regelmäßiger Blick darauf lohnt sich. Sie stellt eine wirklich gute Hilfe im Umgang mit einer für viele existenzbedrohenden Situation dar.

Kreative Deutschland: Hinweis auf Corona-Hotlines (auch die des Nachbarlandes)

Kreative Deutschland, der Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland e.V., hat Informationen über die aktuellen Auswirkungen und zu den Corona-Hotlines für die Kultur- und Kreativwirtschaft zusammengestellt:

www.kreative-deutschland.de/index.htm

Infos für Kulturschaffende vom Senator für Kultur Bremen

Informationen laut der FAQ-Telefonkonferenz zwischen der Kulturbehörde des Landes Bremen und Vertreter*innen der Freien Szene am 18.03.2020:

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf den aktuellen Kulturhaushalt und die Projektmittelvergabe?

Nach Aussagen der Kulturbehörde ist zum aktuellen Zeitpunkt (18.03.2020) davon auszugehen, dass der von der Kulturdeputation am 10.03.2020 verabschiedete Kulturhaushalt inklusive der Projektförderung Bestand hat.

Was passiert mit Projekten, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden bzw. nicht zur Aufführung kommen können?

Projekte, die ohne eigenes Verschulden nicht stattfinden können, können trotzdem abgerechnet werden. In jedem Fall ist zu prüfen, ob eine Verschiebung möglich ist. Eine Überjährigkeit / Verschiebung ins nächste Jahr wird ermöglicht.

Honorarfortzahlungen für selbständig tätige Künstler*innen an öffentlichen Institutionen:

Bremen beabsichtigt, nach Klärung mit dem Finanzressort, eine Fortzahlung bereits vertraglich vereinbarter Honorare bis auf weiteres. Auch Künstler*innen, die als Honorarkräfte an öffentlichen Institutionen (VHS, Stadtbibliothek etc.) beschäftigt sind, sollen bis auf weiteres bezahlt werden.

Hinweise der Bremer Kulturbehörde für Kulturakteur*innen vom 8. März 2020

Hier wertvolle Hinweise des Senators für Kultur für Kulturakteur*innen

Corona Hinweise Kultur 200323 final