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ÜBER UNS /
netzwerk: Junges PUBLIKUM

Die Vielfalt der freien darstellenden Künste zeigt sich insbesondere im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters. Das Netzwerk trifft sich einmal im Monat. Im Mittelpunkt stehen dabei Vernetzung, Präsenz der freien Kinder- und Jugendtheaterszene, Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und Institutionen der kulturellen Bildung. 

Kontakt oder Anmeldung zur Aufnahme in den Verteiler: kindertheater(at)lafdk-bremen.de

Rückschau:

Der Familientag im Zentrum für Kunst am 14. April 2024 von 11 bis 19 Uhr war ein fulminanter Erfolg. Danke an alle Akteur:innen sowie die zahlreichen Zuschauer:innen, die diesen Tag auf so unvergessliche Art und Weise belebt haben.

Wir freuen uns sehr, dass wir Dank der großartigen Unterstützung der Senatorin für Bildung und des Senators für Kultur das Modellprojekt "TOURENDE BÜHNE für Junges Publikum" auf den Weg bringen konnten, das Akteur:innen aus Sprechtheater, Tanz, Figuren-Objekttheater und Zirkus, die Stücke für Grundschulen produzieren, von September bis Dezember 2023 kostenfrei in Schulen mit vorwiegend sozioökonomischer Bedarfslage gesendet hat!














Impressionen vom "TAG FOR LÜTTE" in der Arena Schlachthof e.V. am 10. Juli 2022

Ein Tag voller Improtheater, Zirkus, Tanz, Musik, Figurentheater, Kinderschminken und Figuren basteln aus nachhaltigem Material für alle ab 4 Jahren.
Der Erlös ging an die Bremer Organisation "Hilfe für die Ukraine".

Fotocredits: Ana Rodriguez



DAS NETZWERK JUNGES THEATER FORDERT DAS RECHT FÜR BREMER KINDER UND JUGENDLICHE AUF KUNST & KULTUR (Stand Juni 2022):

1. Kinder und Jugendliche konnten in den letzten Monaten endlich wieder Kultur erleben und Pädagog:innen, Familien, die Politik und Akteur:innen haben gesehen und erfahren: Sie brauchen die Begegnung mit Kunst jetzt dringlicher denn je!

2. Jedes Kind hat ein Recht auf Kulturelle Bildung – das ergibt sich implizit aus der UN-Kinderrechtskonvention, die 2022 ihr 30-jähriges Bestehen in Deutschland feiert: mit ihren Rechten auf Teilhabe am kulturellen Leben, auf Spiel und auf altersgerechte Mediennutzung. Die Einhaltung dieser Rechte trägt zum sozialen Zusammenhalt in Deutschland bei und ist zudem ein wichtiger Motor der Integration in unserer Gesellschaft.

3. Kultur, kulturelle Bildungsprozesse und kulturelle Teilhabe sind kein Luxus und auch nicht nur für gute Zeiten. Kultur kann gerade in schwierigen Zeiten der Ort sein, der Gesellschaft in den unterschiedlichsten Kontexten überprüft, zusammenhält und offene Gespräche auch zu komplexen Fragen ermöglicht.

4. Kunst öffnet Welten, gibt Raum für Humor, für Utopie, für Fragen, Erlebnisse und Fantasie. Kulturangebote stärken und unterstützen junge Menschen, und damit auch Familien und Bildungsinstitutionen, die sich in einem Dauerzustand der Überforderung und Verunsicherung befinden. Theaterbesuche sind hier nicht einfach Freizeit, sondern sie sind vielschichtige Begegnung und Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur, die zum (Lern-)Alltag von jungen Menschen gehören.

5. Künstlerische Prozesse und eigenes künstlerisches Tun bieten viele Möglichkeiten für tiefgreifende gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Innerhalb der Schule oder Kita müssen diese Angebote durch Künstler:innen geschaffen werden: Theater auf dem Schulhof, mobile Gastspiele in den Einrichtungen, Workshops, analog-digitale Interaktionen und künstlerische Forschung im Alltagsumfeld der Kinder und Jugendlichen.

6. Kultur- und Bildungsverwaltungen müssen JETZT gemeinsam Modelle schaffen, die tragfähig sind und nachhaltige und verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beteiligten bieten, damit Kulturelle Teilhabe praktisch erfahrbar wird.

7. Der Gute-KITA-Vertrag zwischen dem Bund und Land Bremen umfasst in den Handlungsfeldern 6 und 7 sowohl die Förderung der kindlichen Entwicklung, Gesundheit, Ernährung und Bewegung als auch die Förderung der sprachlichen Bildung.
Mit Erarbeitung des Bildungsplans 0–10 Jahre werden derzeit didaktische Konzepte für eine durchgängige und anschlussfähige Bildungszeit Kita/Grundschule entwickelt und in Verbünden zwischen Kita und Grundschule erprobt. Im ersten Schritt sind dies die Bereiche Sprache, Mathematik und Ästhetische Bildung.
 
Die Bremer Akteur:innen der Freien Szene für ein junges Publikum sind bereit, diese Modelle mit ihrem Wissen und ihren Qualifikationen mit zu gestalten. Damit jedes Kind und jeder Jugendliche im Land Bremen sein Recht auf Kulturelle Teilhabe einlösen kann.




 
 
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